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Überarbeitet 2025
erstellt von Arslohgo
Poseidon’s Curse

»Kritik« 

„Poseidons Fluch“ oder „Die Hybris des Odysseus“ greift auf, was Homers gesamte Erzählung von Odysseus‘ Heimreise nach dem Ende des Trojanischen Krieges im Wesentlichen strukturiert. Poseidon verflucht Odysseus auf Bitten seines Sohnes Polyphem, eines Zyklopen, den Odysseus geblendet und verspottet hatte und dem er törichterweise seine Identität preisgab. Dieses Verhalten galt als maßlos überheblich, als Beleidigung der Götter, und der Fluch bewirkte, dass Odysseus seine Heimatstadt Ithaka erst nach zehn Jahren erreichte. Das Werk zeigt die Szene, in der Poseidon aus dem Meer emporsteigt und Odysseus verflucht, wobei in dieser zeitgenössischen Darstellung das Floß, auf dem Odysseus und seine Gefährten reisten, durch eine Segelyacht ersetzt wurde. Bezeichnenderweise trägt das Schiff den Namen „Odyssee“ (in altgriechischen Buchstaben auf dem Segel gedruckt).