A Wallmart of Lost Chances

»Kritik«

Ein Leben, in dem Pink bereits als kleiner Junge eine in seiner Sicht unveränderbare Mauer um seine Gedankenwelt gebaut hat, in dem sich Pink und seine Mitschüler in der Schule gegen die zynische, kaltherzige und pädagogisch ungeeignete Lehrerschaft erheben, und schließlich der Ausbruch der angestauten Verletzungen und Demütigungen – mit Pinks Entscheidung, die Mauer für seine endgültige Isolation zu Ende zu bauen. Rückblickend betrachtet Pink alle anderen Menschen als Steine in der Mauer („all in all you were just another brick in the wall“). So wandelt sich Pinks Schutzwall in ein Gefängnis ohne Entkommen.

Ausgangspunkt für dieses Werk ist Pink Floyds Songtrilogie „Another Brick in the Wall“ von ihrem musikalisch wie inhaltlich herausragenden 1979er Album „The Wall“. „A Wallmart of Lost Chances“ versucht, die Geschichte ein wenig anders zu erzählen.