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Überarbeitet 2025
erstellt von Arslohgo
Loss Of The Soul

»Kritik«

„Verlust der Seele“, mit dem Untertitel „Junges Mädchen begegnet dem jungen C. G. Jung – Dialog ohne Couch“, ist das zweite Werk, das in der Umgebung der menschlichen Psyche angesiedelt ist. Ähnlich wie „PD“ fokussiert es auf pathogene Ereignisse, die sich innerhalb der Grenzen des eigenen Geistes abspielen. Im (Bild-)Hintergrund spielt die Sinnlosigkeit und Bedeutungslosigkeit des Lebens eine entscheidende Rolle für die Betroffenen. Für Jung ist es der „Seelenverlust“, der das Problem der modernen Welt darstellt (dies äußerte er bereits in den 1960er Jahren). Nach Jung leidet jeder letztlich darunter, dass er das verloren hat, was lebendige Religionen ihren Gläubigen immer gegeben haben.

Unterhalb des unglücklich wirkenden Gesichts der jungen Frau im Bildzentrum befindet sich ein Ausschnitt einer weiten Landschaft, die von einer schmalen Landstraße durchzogen wird, die ins Nirgendwo führt. Auf gleicher Höhe mit dem Gesicht der Frau und doch etwas im Hintergrund begleitet C. G. Jung die Szene als Interpret und Symbol der psychologischen Situation.