»Kritik«
Blick aus meinem Küchenfenster: Himmel bei Sonnenaufgang im Februar, eine von verschiedenen Varianten von „Hinter dem Vorhang“. Charakteristisch für diese Varianten sind die wiederkehrenden Strommasten (in unterschiedlicher Anzahl), die – wie die Bäume, wenn sie sichtbar sind – im übertragenen Sinne für Lebensenergie stehen.
Der violette Mond, ein seltenes Mondphänomen, war schon immer Gegenstand vieler Mythen. Neben Spiritualität, Magie und Geheimnis symbolisiert er auch Kreativität und Originalität. Im Hinblick auf spirituelle Transformation erinnert uns der violette Mond daran, dass wir selbst in den dunkelsten Zeiten das Licht in uns selbst finden und unser Leben verwandeln können. In diesem Werk wird der violette Mond ausschließlich mit der altägyptischen Göttin Isis assoziiert, die als Mondgöttin und Göttin der Magie bekannt war. Der frühmorgendliche Blick auf die Farben des Himmels des anbrechenden Tages führte zu dieser Variation von „Hinter dem Vorhang“ und zwei weiteren.
Die Fotografie zeigt den frühmorgendlichen Himmel über Bochum, und das Werk ist daher Teil der Serie „Spielereien mit Himmeln“. Die SKY-Serie erforscht das Thema „HIMMEL“ auf drei Ebenen: visuell, schriftlich und klanglich.
