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Überarbeitet 2025
erstellt von Arslohgo
Clockwork Kubrick

»Kritik«

Anthony Burgess‘ dystopischer Roman „A Clockwork Orange“ aus dem Jahr 1962 ist berühmt für seinen erfundenen Slang namens „Nadsat“ und seine Auseinandersetzung mit dem Thema freier Wille versus soziale Kontrolle. Knapp ein Jahrzehnt später (1971) adaptierte Stanley Kubrick das Werk. Es ist einer seiner umstrittensten und visuell beeindruckendsten Filme – ein Meisterwerk des dystopischen Kinos, das das Publikum gleichermaßen fesselte und entsetzte.

Als ich auf diese Fotografie von Kubrick stieß, schien es mir unmittelbar passend, die Verbindung zwischen Buch und Film, zwischen Burgess und Kubrick, zum Gegenstand eines Mini-Posters zu machen. Dieses Foto vermittelt mir den Eindruck, dass Kubrick ein Schauspieler inmitten von Burgess‘ dystopischer Welt ist, anstatt ein Regisseur, der außerhalb ihrer steht. Und übrigens – Kubrick lässt Burgess‘ 21. Kapitel weg, und der Film endet mit einer weitaus pessimistischeren Note, die Konditionierung über Erlösung stellt.