»Kritik«
Dieses Werk bezieht seine Inspiration aus „Tag und Nacht“ (Maurits Cornelis Escher), einem Holzschnitt von 1938. „MCE Day & Night“ übernimmt Elemente aus Eschers Werk, ohne die ursprünglichen Transformationen zu replizieren (vertikal: von unten nach oben betrachtet verwandeln sich die Agrarfelder in Vögel; horizontal: von links nach rechts vollzieht sich der Übergang vom Tag zur Nacht, und durch die Anordnung weißer, nach rechts fliegender Vögel entstehen in den Negativräumen schwarze, nach links fliegende Vögel).
Eschers sich verwandelnde Landschaft wird aufgelöst und zu einer Art abstraktem Acrylgemälde, in dem die untere Bildhälfte das Spiegelbild der oberen darstellt und das Schwarz-Weiß-Farbschema den Übergang vom Tag zur Nacht repräsentiert. Die Vögel entstehen nicht aus sich selbst heraus, sondern sind so angeordnet, dass sie den Eindruck eines Schmetterlings erzeugen, dessen Flügelschlag alles verändern kann.
„MCE Day And Night“ ist Teil des Projekts „Approaches To MCE“.
