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Überarbeitet 2025
erstellt von Arslohgo
MCE Beyond Ground Zero

»Kritik«

„MCE Beyond Ground Zero“ greift „MCE Day And Night“ auf – eine Modifikation eines Escher-Werks – und verwendet es im Kontext einer intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Begriff der absoluten Originalität in der Kunst: der Ground-Zero-Illusion (die in einem säkularisierten Verständnis der ‚Creatio Ex Nihilo‘ wurzelt).

Vordergründig scheint die massive Steinmauer das Bild zu dominieren – eine Barriere zwischen der Sichtweise absoluter Originalität (Ground Zero als unhaltbare Position, nicht nur nach heutigen Maßstäben des Wissens und Verstehens) und der Perspektive der Appropriation Art (Künstler erschaffen weder Materie noch Ideen aus dem Nichts; sie transformieren, was bereits existiert). Nebeneinander auf die Wand projiziert sind eine Modifikation von Eschers „Day and Night“ und Eschers Werk selbst – „Original und Fälschung (??)“ Die Mauer – obwohl eine Illusion, doch in vielen (ökonomisch denkenden) Köpfen noch präsent – zeigt Durchbrüche, die einen Blick in die reale, appropriative Welt des Schaffens gewähren. Jenseits der Mauer, durch diese Öffnungen sichtbar, sind Fragmente (in lebhaften Farben) einer weiteren Modifikation von „MCE Day And Night“ – „Arslohgo Meets M. C. Escher.“

„MCE Beyond Ground Zero“ ist Teil des Projekts „Approaches To MCE.“